2020 Reiseblog - Banaue / Philippinen

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Banaue, Hiwang Village 16.89595N, 121.028094E
Batad, Reisterrassen 16.932575N, 121.132807E

Wir starteten von Olongapo aus zu einem kurzen Zwischenstopp in Manila. Dann ging es weiter mit dem Nachtbus nach Banaue. Für die ca. 500km Fahrt ab Manila brauchten wir quälende 10 Stunden. Der Bus war voll ausgebucht und so hatten wir nur die hinterste Sitzbank erwischt. Die Fahrt durch die kurvigen Berge war abenteuerlich. An Schlaf während der Fahrt war nicht zu denken.

Wir kamen etwas zerknittert am frühen Morgen in Banaue an. Mit dem Tricycle ging es dann immer den Berg hoch zu unserer abseits gelegenen Anlage. Diese bestand aus mehreren nativen Hütten, die verstreut auf dem Berg lagen. Sie stehen auf Stelzen und sind mit Stroh eingedeckt. Die Inneneinrichtung war eher spartanisch. Ein kleiner leerer Vorraum war für die Reisetaschen und die Kleidung bestimmt. Dann ein Schlafbereich, der mit einer großen Matratze ausgelegt war. Es gab aber elektrisches Licht und sogar WLAN!! Im Außenbereich befand sich ein Essplatz. Toilette und Dusche waren separat für jede Hütte in einem Nebengebäude untergebracht.

In unserer ersten Nacht gab es einen richtig heftigen Regen. Aber wir fühlten uns in der Hütte sehr sicher und alles blieb trocken. Der Regen hatte sich dann am nächsten Morgen verzogen und die Wolken stiegen langsam auf. Die Luft war frisch, aber nicht kalt. Die Aussicht auf die Landschaft und die Reisfelder unter uns war atemberaubend!

Unser Guide Benjie holte uns am nächsten Tag mit Van und Fahrer morgens von der Rezeption ab. Allerdings war die Straße nach Batad nicht durchgängig und endete abrupt. Ab hier ging es nur zu Fuß weiter. Wir erreichten nach ca. 3km den oberen, auf dem Berg liegenden Teil, von Batad.

Die Reisterrassen gehören zum Weltkulturerbe. Der Abstieg zu den unten liegenden Reisterrassen gestaltete sich dann auf den wohl nur 30cm schmalen Stegen zunehmend schwieriger. Auch wurde wurde es langsam wärmer. Aber letztendlich wurden wir mit einer sagenhaften Landschaft belohnt!


Das jahrhundertealte Bewässerungssystem der Reisterrassen funktioniert noch heute. Das Wasser wird nur im Wachstumsstadium der Reissetzlinge benötigt. Die vorgezogenen Setzlinge werden per Hand in die vorbereitete Terrassenebene gepflanzt. Der Arbeitsaufwand für den Reisanbau ist beginnend vom Setzen bis zur Ernte sehr groß. Ein maschineller Einsatz ist in den Bergen nicht möglich. Der Reis aus dieser Region wird wegen seiner Qualität sehr geschätzt und ist schnell ausverkauft.


Banau ist nur ein kleiner Ort. In dieser Region lebt die Volksgruppe der Ifugaorer. Dieses Bergvolk ist sehr stolz auf seine Tradition und Herkunft. Das spiegelt sich in der Kleidung, den Bräuchen und dem speziellen Dialekt wieder. Einen richtigen zentralen Marktplatz nicht. So bieten die Bauern aus der Umgebung Ihr Gemüse und Obst einfach dort an, wo sie Platz dafür finden.

Damit endet dann auch mein kurzer Reiseblog über die Reisterrassen bei Banaue und Batad. Die Rückfahrt nach Hause sollte noch spannend werden. In den Internetnachrichten gaben sie durch, dass Manila aufgrund der aufkommenden Corona-Probleme abgeriegelt wurde. Kurzentschlossen wechselten wir daher auf der Rücktour den Bus. Somit umgingen wir Manila und erreichten Olongapo auf direktem Weg.


Fazit: Alles passte: Die sehr spezielle Landschaft, die ursprüngliche Unterkunft, die gute Bewirtung in der Anlage und die wirklich einmalig schönen Reisterrassen. Ich glaube, das werden wir noch einmal wiederholen!

We started from Olongapo with a short stop in Manila. Then we went on with the night bus to Banaue. For the approx. 500km drive from Manila we needed an excruciating 10 hours. The bus was fully booked and so we only caught the back seats in the rear. The drive through the winding mountains was adventurous. Sleeping while driving was out of the question. 

We arrived in Banaue early in the morning, a bit crumpled. By tricycle we went up the mountain to our remote facility. This consisted of several native cottages that were scattered on the mountain. They stand on stilts and are covered with straw. The interior was rather spartan. A small, empty space was reserved for the travel bags and clothes. A sleeping area beside was laid out with a large mattress. But there was electric light and even WiFi! A dining area was located outside. The toilet and shower were housed separately for each cottage in an outbuilding. 


On our first night we had really heavy rain. But we felt very safe in the cottage and everything stayed dry. The rain had cleared the next morning and the clouds slowly rose. The air was fresh but not cold. The view of the countryside and the rice fields below us was breathtaking! 


Our guide Benjie picked us up from the reception the next morning with the van and driver. However, the road to Batad was not continuous and ended abruptly. From here it was only possible to continue on foot. After about 3km we reached the upper part of Batad, which is on the mountain. 

The rice terraces are part of the World Cultural Heritage. The descent to the rice terraces below turned out to be increasingly difficult on the only 30cm narrow walkways. It was also slowly getting warmer. But in the end we were rewarded with a fabulous landscape! 

The centuries-old irrigation system of the rice terraces still works today. The water is only needed when the rice seedlings are growing. The pre-grown seedlings are planted by hand in the prepared terrace level. The amount of work involved in growing rice is very large, from setting to harvest. A machine use is not possible in the mountains. The rice from this region is valued for its quality and sells out quickly. 



Banau is just a small place. The Ifugaorian ethnic group lives in this region. These mountain people are very proud of their tradition and origins. This is reflected in the clothing, the customs and the special dialect. Not a real central marketplace. The farmers in the area simply offer their vegetables and fruit where there is space for them. 

Here ends my short travel blog about the rice terraces near Banaue and Batad. The drive back home should be exciting. In the internet news they announced that Manila had been locked down due to the emerging corona problems. So finally we changed the bus on the return trip. In this regard we bypassed Manila and reached Olongapo directly. 


Final conclusion: Everything was fine: The very special landscape, the native accommodation, the good hospitality in the complex and the really uniquely beautiful rice terraces. I think we'll do that again! 

Banaue, Hiwang Village


Banaue, Hiwang Village - Blick auf die Reisfelder im Regenwald 
View on the from rain forrest imbedded rice fields

 

Banaue, Hiwang Village - Sonnenaufgang in den Bergen
Sunrise in the mountains

Banaue, Hiwang Village

Batad Reisterrassen - Blick auf die Reisterrasen und den unteren Ortsteil von Batad
View on the rice terraces and the lower village part of Batad

Batad Reisterrassen 
Batad rice terraces

Batad Reisterrassen
Batad rice terraces

Reisfelder bei Batad
Rice field near Batad

Batad Reisterrassen - Nach der gut überstandenen Tour.
After finally managed tour.

Banaue - Bauernmarkt im Schatten der Treppe
Farmer`s market in the stairway shadow

Banaue - Internetshop in der Stadt.
Internetshpo in town

Banaue - Jeepneys für den öffentlichen Verkehr von Dorf zu Dorf.
Jeepneys for the public transport from village to village.